Second Brain im Unternehmen: Wissen, das nicht mit Mitarbeitern geht
In vielen Betrieben steckt das Wissen in den Köpfen einzelner Personen. Ein Second Brain sammelt es an einem Ort, damit ihr es findet, auch wenn jemand im Urlaub ist oder das Unternehmen verlässt.
Marcus Weixler, BScGründer von Spark · Aktualisiert am 2. Oktober 2026
Kurz gesagt
- Ein Second Brain ist eine durchsuchbare Wissensbasis aus euren eigenen Unterlagen, Mails und Notizen.
- Es beantwortet Fragen in normaler Sprache und nennt die Quelle dazu.
- Es entlastet vor allem die Personen, bei denen heute alle Fragen landen.
Wo Wissen heute versickert
Das Wissen eines Betriebs ist selten an einem Ort. Es liegt verteilt, und oft weiß nur eine Person, wo.
- In den Mails einzelner Mitarbeiter, die niemand sonst sieht.
- Auf Zetteln, in Excel-Listen und in Ordnern mit eigener Logik.
- In Gesprächen, die nie aufgeschrieben wurden.
Wie ein Second Brain funktioniert
Ein Second Brain verbindet eure vorhandenen Quellen und macht sie durchsuchbar. Der Ablauf in drei Schritten:
- Quellen anbinden: Ordner, Mails, Handbücher und Vorlagen, die ihr freigebt.
- Inhalte aufbereiten: Texte werden erfasst und verschlagwortet, damit sie sich später finden lassen.
- Fragen stellen: ihr fragt in normaler Sprache und bekommt eine Antwort mit Verweis auf das Originaldokument.
Wofür ihr es im Alltag nutzt
| Bereich | Beispielfrage |
|---|---|
| Angebote | Wie haben wir das beim letzten ähnlichen Auftrag gelöst? |
| Einarbeitung | Wie läuft bei uns eine Reklamation ab? |
| Vertretung | Wo liegt die Vorlage für die Mahnung? |
Häufige Fragen
Wer sieht welche Inhalte?
Zugriffe lassen sich nach Rollen steuern. Das legen wir bei der Einrichtung gemeinsam fest.
Müssen wir vorher alles aufräumen?
Nein. Ihr startet mit den Quellen, nach denen am häufigsten gefragt wird, und erweitert schrittweise.
Wo liegen unsere Daten?
[Hosting und Datenhaltung ergänzen.]